Sydney und Tasmanien

Kurz vor Weihnachten war ich für eine Konferenz in Sydney an der University of New South Wales. Im Anschluss war ich dann noch für 5 Tage auf Tasmanien. Ich wollte schon immer mal dort hin und da meine Frequent Flyer Meilen kurz vor dem Auslaufen waren, habe ich diese Gelegenheit mal genutzt. Ich kann Tasmanien nur empfehlen. Sehr schöne Landschaft und recht kompakt, so dass man schon in einer Woche sehr viel sehen kann. Ich habe mich in meinen 5 Tagen auf die östliche Hälfte beschränkt mit Hobart, Port Arthur, Freycinet National Park und Mt. Fields National Park.

 

Familientreffen

Nachdem die Doktorarbeit abgegeben war, waren meine Eltern und mein Bruder mit seiner  Freundin zu Besuch. Wir waren für ein paar Tage an der Sunshine Coast, um sich in die Wellen zu stürzen. Es war schön alle mal wieder live zu sehen nach mehr als 1.5 Jahren.

Ansonsten hiess es meinen neuen Job anzutreten. Da es ja aber im gleichen Büro ist, war es keine große Umstellung, außer das es jetzt etwas mehr Geld gibt. Jetzt wäre es nur schön wenn ich endlich meine Gutachten für meine Dissertation bekommen könnte, damit ich wüsste ob alles in Ordnung ist. Leider scheint sich das Ganze aber etwas hinzuziehen.

3 Jahre

Wie der Titel schon sagt, sind es inzwischen 3 Jahre, die ich in Brisbane bin. Das bedeutet, dass es nur noch 6 Monate bis zur Abgabe meiner Dissertation sind. Ich befinde mich zumindest auch was die praktischen Versuche betrifft in den letzten Zügen. Danach heisst es dann hinsetzen und schreiben. Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Nebenbei kümmere ich mich immer noch um einen Kurs für Studenten im 4. Semester. Also über Langeweile kann ich mich nicht beklagen.

Was war in den letzten Wochen sonst so los. Pascal und Janine haben sich nach 2 Jahren verabschiedet und sind jetzt auf Ihrer Tour durch (oder um) Australien. Zum Abschied wurde erst mal schön ein ganzes Schwein gegrillt. Das hat ganz schön lange gedauert, aber geschmeckt hat es am Ende auf alle Fälle. Ansonsten haben wir die reguläre Saison beim Fussball auf Platz 2 beendet. Nun warten noch die Playoffs, in denen wir uns vielleicht noch die Meisterschaft holen können. Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Spanferkel und vom Crows Nest Nationalpark.

Weihnachtsferien

Leider wurden ja die Pläne für die Weihnachtsferien durch den Unfall etwas über den Haufen geworfen, aber es hat zumindest für ein paar Tagesausflüge gereicht. Zum einen ging es an die Gold Coast nach Burleigh Heads und in den Girraween Nationalpark (siehe Bilder).

Ansonsten bestanden die Ferien aus Erholung, Regeneration von den Verletzungen und viel Essen. Das bedeutet wenn alles wieder vollständig verheilt ist, heisst es fleissig trainieren um die Kilos wieder runter zu bekommen und wieder in Form zu kommen für die nächsten Triathlons.

North Stradbroke Island

Anfang Oktober gab es mal wieder ein langes Wochenende aufgrund eines Feiertages. Diese Gegebenheit haben wir (Pascal, Janine, Ellen, Almantas und ich) dann gleich mal genutzt und einen Ausflug nach North Stradbroke Island gemacht. Straddie ist eine Sandinsel vor Brisbane (ähnlich wie Fraser Island) und nur mit der Fähre zu erreichen. Gezeltet haben wir fast direkt am Strand ohne jegliche Sanitäreinrichtungen. Es hieß also schön mit der Schaufel in den Wald gehen. Wie bei fast allen meinen Campingausflügen war das Wetter auch diesmal wieder etwas durchwachsen. Aber zum Grillen, Fischen und mal ins Wasser springen, hat es trotzdem gereicht.

Ende September fanden außerdem die Finals beim Fußball statt. Nachdem wir das Halbfinale 1:0 durch einen direkten Freistoß gewonnen hatten, hieß im Finale 1. gegen 2. der regulären Saison. Leider konnte ich beide Spiele nicht bestreiten, da ich nicht genug Saisonspiele aufgrund meiner Verletzung gemacht hatte. Im Finale gingen wir auch 1:0 in Führung, haben dann leider aber noch 1:2 verloren. Beide Gegentore fielen dabei nach Kopfbällen nach Ecken. Insgesamt waren wir zwar die bessere Mannschaft aber der Gegner hat seinen Größenvorteil clever ausgenutzt. So ist es also nix geworden mit dem 3. Gewinn der Meisterschaft in Folge.

Perth und Rottnest Island

Anfang Februar war ich zur International Conference on Nanoscience and Nanotechnology in Perth. Die Konferenz war ganz okay, auch wenn sich das international doch etwas in Grenzen hielt. Es waren aber zumindest auch ein paar Deutsche da. Nach der Konferenz blieb zumindest noch Zeit um mal zum Cottlesloe Beach zu fahren oder nach Rottnest Island, einer Insel vor Perth auf der es keine Autos gibt (naja Busse gibt es). Man kann also ziemlich entspannt umher radeln und immer mal Stopps an verschiedenen Buchten und Stränden einlegen. Außerdem gibt es auf Rottnest noch die Quokkas eine Art Minikänguruh.

Hier also noch ein paar Bilder von Perth und Rottnest Island.

Australia Day Weekend

Nach nun doch schon wieder einiger Zeit will ich doch mal wieder etwas zum Besten geben. Was ist im letzten Monat so passiert? Eigentlich nicht viel, die Arbeit beansprucht immer noch zu viel Zeit, die Saisonvorbereitung sowohl für die neue Fußball- als auch Triathlonsaison läuft und es hat wieder einmal im Sommer viel geregnet. In Brisbane gab es diesmal aber kaum Überschwemmungen, in anderen Gebieten in Queensland und New South Wales hingegen schon. Alles in allem aber nicht so schlimm wie letzten Sommer.

Das Wetter hat auch dazu geführt, dass das verlängerte Australia Day Wochenende etwas um geplant werden musste. Eigentlich war ein 4-Tage Camping Trip nach Inskip Point vor der Küste von Fraser Island geplant. Der wurde aber aufgrund des Wetters auf 3 Tage verkürzt und Australia Day selber wurde bei Ellen, Karyn und Andy mit BBQ, Bier und den Triple J Hottest 100 gefeiert. Am nächsten Tag ging es dann trotz Dauerregens noch zum Inskip Point. Wie schnell sich doch die Meinung bei den meisten Menschen nach ein paar Bier ändert. Da wir aber mit einem großen Pavillon gut ausgestattet waren, ließ sich der Regen sogar ertragen und am Samstag hörte es dann auch zwischenzeitlich auf. Mein Zelt wurde jetzt hier schon ausgiebig durch Sturm und Dauerregen getestet und hat es bis jetzt (fast) ohne Schaden überstanden.

Momentan laufen bei mir gerade die Vorbereitungen für meinen Konferenztrip nach Perth auf Hochtouren, aber davon mehr beim nächsten Mal.

Happy New Year!

Ich wünsche allen Lesern des Blogs ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.

Die Weihnachtsferien sind schon wieder fast vorbei und das Jahr 2012 ist gestartet. Bin gespannt was es bringen wird. Ich hoffe es wird insgesamt etwas besser als 2011, welches mit der Flut und meinem gebrochenen Arm einige negative Höhepunkte hatte. Es gab jedoch auch einige positive Dinge wie die Zeit in Denver, mein Besuch bei Familie und Freunden in Deutschland und der Meisterschaft/Aufstieg mit meinem Team (2. Jahr in Folge und als Spieler bzw. Co-Trainer ungeschlagen).

Weihnachten in Australien fühlt sich, obwohl es inzwischen das Dritte war, irgendwie nicht wie Weihnachten an. 30°C und Sonnenschein passen irgendwie nicht wirklich. Aber es war wieder eine interessante Erfahrung Weihnachten mit verschiedenen Nationalitäten zu verbringen (Australien, Kanada, Mexiko, England, Schweiz, Litauen). Zwischen Weihnachten und Silvester war ich mit Almantas, meinem litauischen Kollegen und seiner Freundin noch Zelten im Yuraigir Nationalpark. Sehr schönes Fleckchen Erde, etwas windig, mit Zeltplatz direkt am Pazifik. Silvester wurde dann wieder in Brisbane gefeiert und um Mitternacht das Feuerwerk am Fluss betrachtet. Ja und nun sind die Ferien so gut wie wieder vorbei und es heißt wieder auf Arbeit ranklotzen, damit das mit dem Doktor endlich etwas wird.

So zum Schluss noch ein paar Bilder von den Weihnachtsferien.

Kenosha Pass, Manitou Springs and Garden of the Gods

Dieses Wochenende ging es mal wieder mit einem Mietwagen durch Colorado. Diesmal eher in Richtung Süd/Südwest. Dabei ging vorbei an sich verfärbenden Pappeln am Kenosha Pass in Richtung Colorado Springs/Manitou Springs. In Manitou Springs einem kleinem touristischen Vorort von Colorado Springs gibt es den sogenannten Garden of the Gods. Dabei handelt es sich um einen Park mit roten Sandsteinfelsen, die sehr gerne zum Klettern genutzt werden.