San Francisco

Nach meinem Roadtrip stand dann schließlich die Konferenz in San Francisco auf dem Programm. Mit mehr als 50 parallelen Sessions gab es auf alle Fälle viel zu sehen und zu hören. Und man hat mal wieder einen guten Überblick erhalten, was die „Konkurrenz“ so macht und ein paar neue Ideen für Experimente und mögliche Kooperationen gesammelt. Die fünf Tage waren schon recht anstrengend (8 Stunden Vorträge und dann noch 3 Stunden Poster Präsentationen) aber zumindest gab es für die Posterpräsentationen Frei-Getränke.

Neben der Konferenz blieben aber auch noch 2 halbe Tage zum Sightseeing in San Francisco. Leider war die Golden Gate Bridge an beiden Tagen etwas hinter Wolken versteckt. Das scheint aber ja die Regel zu sein. Ansonsten wurden auch noch die restlichen Touristenspots abgeklappert, wie z.B. Fishermans Wharf (echt zu touristisch), Haight Ashbury (alternativ und gemütlich), Lombard Street („crookedest street of the world“) und Chinatown. Alles in allem ist San Francisco eine sehr interessante und lebenswerte Stadt mit drei negativen Punkten: 1. das wechselhafte Wetter, 2. die für amerikanische Verhältnisse hohen Preise und 3. die vielen Obdachlosen.

Kalifornien

Anfang April war ich auf dem MRS Spring Meeting in San Francisco. Wenn man schon mal in Kalifornien ist, dann sollte man die Möglichkeit auch Nutzen und etwas von der Gegend sehen. Also habe ich mir für 5 Tage ein Auto gemietet und bin die Küste von San Francisco bis nach Santa Barbara gefahren. Speziell Big Sur, der Küstenabschnitt südlich von Monterey ist sehr schön, auch wenn die Wolken teilweise sehr tief hingen.

Generell kann ich Kalifornien nur empfehlen. Sehr schöne Landschaft, nette und sehr liberale Amerikaner und auch kulinarisch nicht schlecht. Hier empfiehlt sich vor allem frisch gefangener Fisch oder Krabben und dazu lokaler Wein oder ein lokales Bier. Dank der inzwischen doch recht verbreiteten Microbreweries ist die Auswahl an Bieren recht groß und man muss nicht die großen Marken (Budwiser, Coors, Miller…) trinken.

Leider sind 5 Tage nicht sehr viel Zeit und es gäbe denke ich noch so einiges zu sehen, z.B. Yosemite NP, die Redwoods im Norden oder auch die Strände im Süden von L.A. Das Problem mit den Strände nördlich von L.A. ist die doch geringe Wassertemperatur. Das Wasser in der San Francisco Bay beispielsweise wird nicht viel wärmer als 14°C.